Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Oktober 2026
1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der
Hirsch Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Löwenzahnweg 3b
26939 Ovelgönne
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 223297
– nachfolgend „Dienstleister“ –
und ihren Auftraggebern
– nachfolgend „Auftraggeber“ –.
1.2. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden auf Grundlage dieser AGB nicht geschlossen.
1.3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
1.4. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Dienstleister und dem Auftraggeber haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Leistungsangebot und Vertragsgegenstand
2.1. Der Dienstleister erbringt betriebswirtschaftliche Beratungs-, Analyse-, Schulungs- und Managementleistungen sowie digitale Informations- und Anwendungslösungen für Unternehmen. Hierzu gehören insbesondere:
externe CFO-Mandate und betriebswirtschaftliche Begleitung,
Finanz-, Liquiditäts-, Budget- und Forecastplanung,
Controlling sowie Entwicklung und Implementierung von KPI- und Reporting-Systemen,
Analyse und Optimierung von Finanz-, Buchhaltungs- und Steuerungsprozessen,
Vorbereitung und Begleitung von Finanzierungs-, Bank- und Investorenprozessen,
betriebswirtschaftliche Analysen und Workshops,
Schulungs- und Weiterbildungsleistungen,
Bereitstellung digitaler Wissens-, Informations- und Anwendungsangebote,
Bereitstellung digitaler Tools, Vorlagen, Arbeitshilfen und KI-gestützter Anwendungen.
2.2. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuell geschlossenen Vertrag, Angebot, gebuchten Paket oder Tarif sowie der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung.
2.3. Der Dienstleister schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen oder unternehmerischen Erfolg. Insbesondere wird keine bestimmte Umsatz-, Gewinn-, Liquiditäts-, Kosten-, Finanzierungs- oder sonstige wirtschaftliche Entwicklung geschuldet.
2.4. Die Leistungen des Dienstleisters stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Soweit bereitgestellte Inhalte steuerliche, rechtliche oder sonstige regulierte Themen berühren, dienen diese ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine Beratung durch hierzu befugte Berufsträger.
2.5. Unternehmerische Entscheidungen sowie die Prüfung, Bewertung und Umsetzung bereitgestellter Informationen, Berechnungen, Szenarien, Analysen oder Handlungsmöglichkeiten liegen in der Verantwortung des Auftraggebers.
3. Beratungs- und CFO-Leistungen
3.1. Soweit Beratungs-, Controlling-, Analyse- oder CFO-Leistungen vereinbart werden, bestimmt sich deren konkreter Umfang nach dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder gebuchten Leistungspaket.
3.2. Der Dienstleister erbringt seine Leistungen selbstständig und eigenverantwortlich. Ein Arbeits- oder Anstellungsverhältnis zwischen den Parteien wird nicht begründet.
3.3. Der Dienstleister ist grundsätzlich frei hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort und Art der Durchführung, soweit nicht die Natur der vereinbarten Leistung, abgestimmte Termine oder sonstige Vereinbarungen eine bestimmte Durchführung erfordern.
3.4. Eine rechtsgeschäftliche Vertretung des Auftraggebers gegenüber Dritten, insbesondere gegenüber Banken, Investoren, Behörden, Geschäftspartnern oder sonstigen Institutionen, ist nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart und eine gegebenenfalls erforderliche Vollmacht erteilt wurde.
3.5. Operative Tätigkeiten, insbesondere laufende Buchungen, Lohnabrechnungen oder sonstige operative Tätigkeiten, sind nur geschuldet, soweit sie ausdrücklich vereinbart wurden und ihre Erbringung gesetzlich zulässig ist.
3.6. Soweit Termine, Besprechungen oder Beratungsgespräche Bestandteil eines laufenden Leistungspakets sind, besteht ein Anspruch auf diese nur innerhalb des jeweiligen Leistungs- oder Abrechnungszeitraums. Nicht in Anspruch genommene Termine oder Leistungen werden grundsätzlich nicht auf spätere Zeiträume übertragen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
4. Projekt-, Analyse- und Paketleistungen
4.1. Einmalige Analysen, Workshops, Strategieprojekte und sonstige Projekt- oder Paketleistungen werden nach Maßgabe des jeweiligen Angebots beziehungsweise der jeweiligen Leistungsbeschreibung erbracht.
4.2. Angegebene Bearbeitungs- oder Fertigstellungszeiten beginnen erst, sobald sämtliche für die Durchführung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Daten und gegebenenfalls vereinbarten Zahlungen vollständig vorliegen.
4.3. Soweit die Leistung eine Auswertung oder Analyse von durch den Auftraggeber bereitgestellten Daten beinhaltet, darf der Dienstleister grundsätzlich von deren Richtigkeit und Vollständigkeit ausgehen, sofern offensichtliche Unstimmigkeiten nicht erkennbar sind.
4.4. Verzögerungen, die aufgrund fehlender, verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zulasten des Dienstleisters.
5. Besondere Bedingungen für die ProfitDNA Academy
5.1. Gegenstand der ProfitDNA Academy
Die ProfitDNA Academy ist ein digitales Wissens- und Anwendungssystem für Unternehmer.
Sie stellt dem Auftraggeber betriebswirtschaftliches Wissen sowie Werkzeuge und digitale Anwendungen zur Verfügung, mit denen betriebswirtschaftliche Fragestellungen eigenständig bearbeitet und Maßnahmen im eigenen Unternehmen umgesetzt werden können.
Je nach gebuchtem Tarif kann die ProfitDNA Academy insbesondere folgende Bestandteile enthalten:
Videos und digitale Wissensinhalte,
Texte und Anleitungen,
Vorlagen und Checklisten,
Workflows und Arbeitshilfen,
Berechnungs- und Planungshilfen,
KI-gestützte Anwendungen und Assistenten („KI-Agenten“),
weitere digitale Tools und Funktionen,
Gruppen-Live-Calls, soweit diese Bestandteil des gebuchten Tarifs sind.
Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif und der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung.
5.2. Eigenverantwortliche Anwendung
Die ProfitDNA Academy ist darauf ausgerichtet, dem Auftraggeber Wissen, Methoden, Werkzeuge und Anwendungen zur eigenständigen Nutzung und Umsetzung im eigenen Unternehmen zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber entscheidet selbst, welche Inhalte und Werkzeuge er nutzt und welche daraus abgeleiteten Maßnahmen er in seinem Unternehmen umsetzt.
Eine individuelle Prüfung oder Überwachung der Bearbeitung der Academy-Inhalte oder des Lernfortschritts des Auftraggebers findet nicht statt.
Insbesondere werden keine Aufgaben, Prüfungen, individuellen Leistungskontrollen oder Bewertungen des Lernfortschritts durchgeführt oder geschuldet.
5.3. Gruppen-Live-Calls
Soweit der gebuchte Tarif die Teilnahme an Gruppen-Live-Calls beinhaltet, besteht für den Auftraggeber die Möglichkeit, an den vom Dienstleister angebotenen Terminen teilzunehmen und dort konkrete betriebswirtschaftliche oder CFO-bezogene Fragestellungen aus dem eigenen Unternehmen zur Besprechung einzubringen.
Die Gruppen-Live-Calls dienen der betriebswirtschaftlichen Beratung und Besprechung konkreter unternehmerischer Fragestellungen der Teilnehmer.
Sie dienen nicht der Prüfung, Bewertung oder Kontrolle des Lernfortschritts oder der Bearbeitung von Inhalten der ProfitDNA Academy.
Sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes vereinbart wurde, besteht kein Anspruch darauf, dass innerhalb eines Gruppen-Live-Calls eine bestimmte Anzahl von Fragen eines einzelnen Teilnehmers behandelt oder eine bestimmte individuelle Beratungsdauer zur Verfügung gestellt wird.
5.4. Abgrenzung zur individuellen CFO-Begleitung
Die ProfitDNA Academy stellt keine laufende individuelle CFO-Begleitung dar.
Insbesondere schuldet der Dienstleister im Rahmen der ProfitDNA Academy – außerhalb ausdrücklich vereinbarter Leistungen – keine individuelle Erstellung oder laufende Überwachung von Reportings, Liquiditätsplanungen, Forecasts, Budgets oder sonstigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen für den Auftraggeber.
Ebenso besteht kein Anspruch auf individuelle Einzelberatung, regelmäßige Einzelgespräche, laufende persönliche Betreuung oder operative Umsetzung durch den Dienstleister.
5.5. Kein bestimmter Umsetzungserfolg
Der Dienstleister übernimmt keine Gewähr dafür, dass der Auftraggeber durch die Nutzung der ProfitDNA Academy bestimmte wirtschaftliche Ergebnisse erzielt.
Der wirtschaftliche Erfolg hängt insbesondere von der individuellen Unternehmenssituation, den vom Auftraggeber bereitgestellten Informationen, den getroffenen unternehmerischen Entscheidungen sowie der tatsächlichen Umsetzung ab.
6. KI-gestützte Anwendungen
6.1. Bestandteil einzelner Leistungen und insbesondere der ProfitDNA Academy können KI-gestützte Anwendungen und Assistenten („KI-Agenten“) sein.
6.2. Die KI-Agenten können insbesondere dazu dienen,
betriebswirtschaftliche Sachverhalte zu strukturieren und zu erläutern,
Informationen und Daten aufzubereiten,
Berechnungen und Szenarien vorzubereiten,
mögliche Ursachen wirtschaftlicher Entwicklungen zu identifizieren,
mögliche Handlungsoptionen aufzuzeigen,
Entscheidungsgrundlagen zu strukturieren,
den Auftraggeber bei Planungs-, Reporting- und Controllingprozessen zu unterstützen.
6.3. Ausgaben von KI-Systemen werden automatisiert erzeugt. Trotz technischer und organisatorischer Maßnahmen können Ergebnisse insbesondere unvollständig, unzutreffend, missverständlich, veraltet oder für den konkreten Einzelfall ungeeignet sein.
6.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet, KI-generierte Ergebnisse vor einer wirtschaftlich relevanten Verwendung eigenverantwortlich auf Plausibilität, Vollständigkeit und Eignung für den jeweiligen Anwendungsfall zu prüfen.
6.5. KI-generierte Inhalte stellen keine verbindliche Entscheidung des Dienstleisters dar und ersetzen keine individuelle Prüfung des konkreten Sachverhalts, soweit eine solche erforderlich ist.
6.6. Insbesondere stellen KI-generierte Inhalte keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
6.7. Der Auftraggeber bleibt für sämtliche unternehmerischen Entscheidungen und deren Umsetzung verantwortlich.
6.8. Der Dienstleister ist berechtigt, die für KI-Funktionen eingesetzten technischen Systeme, Modelle oder Drittanbieter während der Vertragslaufzeit zu ändern oder durch funktional vergleichbare Systeme zu ersetzen, soweit der wesentliche Charakter der vereinbarten Leistung hierdurch nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
7. Eingaben, Daten und Inhalte des Auftraggebers
7.1. Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten, hochgeladenen oder eingegebenen Informationen, Daten und Unterlagen verantwortlich.
7.2. Der Auftraggeber darf keine Inhalte oder Daten bereitstellen, wenn deren Bereitstellung oder Verarbeitung gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter, Datenschutzbestimmungen oder vertragliche Geheimhaltungsverpflichtungen verstößt.
7.3. Soweit personenbezogene Daten Dritter verarbeitet werden, ist der Auftraggeber dafür verantwortlich, dass hierfür eine ausreichende datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage besteht.
7.4. Der Auftraggeber soll keine für die jeweilige Nutzung nicht erforderlichen personenbezogenen, besonders schutzbedürftigen oder vertraulichen Daten in KI-Systeme eingeben.
7.5. Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Dienstleister im Auftrag des Auftraggebers erfolgt und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
8. Vertragsschluss
8.1. Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
8.2. Ein Vertrag kann insbesondere zustande kommen durch:
Annahme eines individuellen Angebots,
Unterzeichnung eines Vertrags,
bestätigte Beauftragung in Textform,
Bestellung eines Produkts oder Pakets über eine vom Dienstleister bereitgestellte Bestell- oder Zahlungsseite.
8.3. Maßgeblich für den Leistungsumfang sind der individuelle Vertrag beziehungsweise das Angebot, die jeweilige Leistungsbeschreibung und ergänzend diese AGB.
8.4. Soweit sich individuelle Vereinbarungen und diese AGB widersprechen, gehen die individuellen Vereinbarungen vor.
9. Vergütung und Zahlungsbedingungen
9.1. Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils geschlossenen Vertrag, Angebot, gebuchten Paket oder Tarif. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
9.2. Monatliche Retainer und sonstige laufende Vergütungen sind jeweils im Voraus für den jeweiligen Leistungsmonat beziehungsweise Abrechnungszeitraum fällig, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
9.3. Einmalige Set-up-Gebühren werden mit Vertragsschluss fällig, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
9.4. Einmalige Projekt-, Analyse-, Workshop- oder Paketleistungen sind mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig, sofern keine abweichende Zahlungsvereinbarung getroffen wurde.
9.5. Der Dienstleister ist berechtigt, mit der Leistungserbringung beziehungsweise Freischaltung kostenpflichtiger Leistungen erst nach Eingang der jeweils fälligen Zahlung zu beginnen.
Besondere Zahlungsregelung für die ProfitDNA Academy
9.6. Die für die ProfitDNA Academy vereinbarte Vergütung wird für die jeweilige Vertragslaufzeit geschuldet.
9.7. Soweit eine monatliche Zahlungsweise vereinbart wurde, werden die vereinbarten Teilbeträge jeweils monatlich im Voraus fällig.
Die Vereinbarung einer monatlichen Zahlungsweise verändert die vereinbarte Vertragslaufzeit nicht und begründet insbesondere kein monatliches ordentliches Kündigungsrecht.
9.8. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.
9.9. Befindet sich der Auftraggeber mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Dienstleister nach vorheriger Zahlungsaufforderung und angemessener Fristsetzung berechtigt, noch nicht erbrachte Leistungen beziehungsweise den Zugang zu digitalen Angeboten bis zum vollständigen Ausgleich der fälligen Forderungen vorübergehend auszusetzen oder zu sperren, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen angemessen ist.
Die Zahlungsverpflichtung sowie die vereinbarte Vertragslaufzeit bleiben hiervon grundsätzlich unberührt.
9.10. Reisekosten, Übernachtungskosten, Spesen und sonstige erforderliche Auslagen werden gesondert berechnet, sofern deren Übernahme nicht ausdrücklich in der vereinbarten Vergütung enthalten ist.
10. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
10.1. Der Auftraggeber stellt sämtliche für die ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig, vollständig und korrekt zur Verfügung.
10.2. Der Auftraggeber benennt, soweit für die Leistung erforderlich, einen geeigneten Ansprechpartner und stellt sicher, dass notwendige Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden können.
10.3. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender, verspäteter oder unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen angemessen.
10.4. Der Dienstleister ist in diesen Fällen berechtigt, vereinbarte Termine oder Bearbeitungszeiträume entsprechend anzupassen.
10.5. Zusätzlicher Aufwand, der aufgrund einer vom Auftraggeber zu vertretenden fehlenden, verspäteten oder fehlerhaften Mitwirkung entsteht und nicht vom vereinbarten Leistungsumfang umfasst ist, kann nach vorheriger Information des Auftraggebers gesondert berechnet werden.
11. Benutzerkonten und Zugangsdaten
11.1. Digitale Zugänge, insbesondere zur ProfitDNA Academy, werden ausschließlich dem Auftraggeber beziehungsweise der im jeweiligen Tarif vereinbarten Anzahl berechtigter Nutzer zur Verfügung gestellt.
11.2. Zugangsdaten sind vor dem Zugriff unberechtigter Dritter zu schützen und dürfen nicht an nicht autorisierte Personen weitergegeben werden.
11.3. Eine gemeinsame Nutzung eines Benutzerkontos durch mehrere nicht autorisierte Personen sowie die entgeltliche oder unentgeltliche Überlassung eines Zugangs an Dritte ist nicht gestattet.
11.4. Der Auftraggeber hat den Dienstleister unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einer unbefugten Nutzung seines Benutzerkontos erhält oder eine solche vermutet.
11.5. Bei begründetem Verdacht auf missbräuchliche Nutzung ist der Dienstleister berechtigt, den betroffenen Zugang vorübergehend zu sperren. Der Auftraggeber wird hierüber informiert und erhält Gelegenheit zur Klärung, soweit dem keine überwiegenden Sicherheitsinteressen entgegenstehen.
12. Technische Voraussetzungen, Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
12.1. Der Auftraggeber ist für die technischen Voraussetzungen auf seiner Seite selbst verantwortlich. Hierzu gehören insbesondere eine ausreichende Internetverbindung, geeignete Endgeräte sowie aktuelle Browser und Software.
12.2. Der Dienstleister bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Bereitstellung seiner digitalen Leistungen. Eine jederzeitige und vollständig störungsfreie Verfügbarkeit wird jedoch nicht geschuldet.
12.3. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere aufgrund von Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technischen Störungen, notwendigen Updates oder Ausfällen beziehungsweise Einschränkungen eingesetzter Drittanbieter entstehen.
12.4. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit so durchgeführt, dass die Nutzung der Plattform möglichst wenig beeinträchtigt wird.
12.5. Der Dienstleister ist berechtigt, digitale Angebote während der Vertragslaufzeit technisch und inhaltlich weiterzuentwickeln, zu aktualisieren oder anzupassen, soweit hierdurch der vertraglich vereinbarte Gesamtcharakter und die wesentlichen Leistungen des gebuchten Produkts oder Tarifs nicht unangemessen beeinträchtigt werden.
12.6. Einzelne Inhalte, Funktionen, technische Komponenten oder KI-Systeme können durch funktional vergleichbare oder weiterentwickelte Lösungen ersetzt werden, soweit dies dem Auftraggeber unter Berücksichtigung des Vertragszwecks zumutbar ist.
13. Urheberrecht und Nutzungsrechte
13.1. Sämtliche vom Dienstleister bereitgestellten Inhalte, Konzepte, Methoden, Videos, Texte, Präsentationen, Vorlagen, Checklisten, Berechnungsmodelle, Workflows, Prompts, Datenstrukturen, Schulungsunterlagen und sonstigen Materialien bleiben, soweit rechtlich geschützt, geistiges Eigentum des Dienstleisters beziehungsweise des jeweiligen Rechteinhabers.
13.2. Der Auftraggeber erhält, soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für eigene interne betriebliche Zwecke.
13.3. Insbesondere nicht gestattet sind ohne vorherige Zustimmung des Dienstleisters:
die Weitergabe geschützter Inhalte an unberechtigte Dritte,
die Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung,
der Weiterverkauf oder die sonstige kommerzielle Verwertung,
die Verwendung der Inhalte zur Erstellung oder Durchführung eigener Schulungs-, Beratungs-, Coaching- oder Konkurrenzangebote,
die systematische Vervielfältigung, Extraktion oder automatisierte Erfassung wesentlicher Inhalte,
die Nutzung geschützter Inhalte zum Training eigener oder fremder KI-Systeme,
die Umgehung technischer Zugriffsbeschränkungen.
13.4. Die Nutzung durch Mitarbeiter oder sonstige Personen innerhalb des Unternehmens des Auftraggebers ist nur im Umfang der jeweils vereinbarten Nutzerzahl beziehungsweise Lizenz zulässig.
13.5. Bei digitalen Zugangsprodukten besteht das Nutzungsrecht grundsätzlich nur für die Dauer des jeweiligen Vertrags.
13.6. Materialien, die dem Auftraggeber ausdrücklich zum dauerhaften Download zur Verfügung gestellt wurden, dürfen nach Vertragsende weiterhin für eigene interne betriebliche Zwecke verwendet werden, sofern bei der jeweiligen Bereitstellung nichts Abweichendes vereinbart wurde.
13.7. Marken, Geschäftsbezeichnungen und sonstige Kennzeichen des Dienstleisters, insbesondere die Bezeichnung „ProfitDNA“, dürfen ohne vorherige Zustimmung nicht für eigene geschäftliche Zwecke des Auftraggebers verwendet werden.
14. Vertraulichkeit und Datenschutz
14.1. Beide Parteien verpflichten sich, sämtliche ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden und als vertraulich gekennzeichneten oder ihrer Natur nach vertraulichen geschäftlichen, finanziellen, technischen oder sonstigen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln.
14.2. Vertrauliche Informationen dürfen nur insoweit verwendet oder gegenüber Mitarbeitern, Erfüllungsgehilfen oder sonstigen Dritten offengelegt werden, wie dies für die Durchführung des Vertrags erforderlich und rechtlich zulässig ist.
14.3. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch nach Beendigung des Vertrags fort, solange und soweit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse besteht.
14.4. Die Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die
öffentlich bekannt sind oder ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung öffentlich bekannt werden,
der empfangenden Partei nachweislich bereits rechtmäßig bekannt waren,
rechtmäßig von einem hierzu berechtigten Dritten erlangt wurden oder
aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder behördlicher beziehungsweise gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
14.5. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet.
14.6. Soweit gesetzlich erforderlich, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
15. Haftung
15.1. Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Dienstleisters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
15.2. Der Dienstleister haftet ebenfalls unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
15.3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Dienstleister nur auf Ersatz des vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
15.4. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
15.5. Soweit die Haftung des Dienstleisters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies entsprechend zugunsten seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
15.6. Der Dienstleister haftet nicht für wirtschaftliche Nachteile, die allein darauf beruhen, dass der Auftraggeber bereitgestellte Informationen, Analysen, Berechnungen, Szenarien oder KI-generierte Ergebnisse ohne die nach den Umständen erforderliche eigene Plausibilitätsprüfung verwendet oder unzutreffende beziehungsweise unvollständige Ausgangsdaten bereitgestellt hat, soweit der Dienstleister dies nicht zu vertreten hat.
15.7. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten für sämtliche vertraglichen und gesetzlichen Ansprüche, soweit gesetzlich zulässig.
16. Vertragslaufzeit und Kündigung
a) Beratungs- und CFO-Laufzeitverträge
16.1. Die Vertragslaufzeit von laufenden Beratungs- und CFO-Mandaten richtet sich nach der jeweiligen individuellen Vereinbarung und kann insbesondere 6, 12 oder 24 Monate betragen.
16.2. Soweit ausdrücklich vereinbart ist, dass der Vertrag mit Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit endet, endet er ohne gesonderte Kündigung.
16.3. Eine ordentliche Kündigung während einer vereinbarten festen Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen, soweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart wurde.
16.4. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
b) Projekt- und Paketleistungen
16.5. Projekt-, Analyse-, Workshop- und sonstige Paketleistungen enden grundsätzlich mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung.
16.6. Soweit für eine Projekt- oder Paketleistung ein verbindlicher Leistungsumfang vereinbart wurde, besteht kein ordentliches Kündigungs- oder Stornierungsrecht, soweit gesetzlich zulässig und sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
16.7. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.
c) ProfitDNA Academy
16.8. Die Mindestvertragslaufzeit der ProfitDNA Academy beträgt sechs Monate, sofern im jeweiligen Angebot oder bei Vertragsschluss keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde.
16.9. Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit jeweils um weitere sechs Monate, sofern er nicht von einer Partei mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.
16.10. Die Kündigung bedarf mindestens der Textform. Eine Kündigung per E-Mail ist ausreichend.
16.11. Eine ordentliche Kündigung während der jeweiligen laufenden Vertragsperiode wird erst zum Ende dieser Vertragsperiode wirksam.
16.12. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
16.13. Mit Wirksamwerden der Vertragsbeendigung endet der Zugang zur ProfitDNA Academy einschließlich der darin bereitgestellten KI-Agenten und sonstigen digitalen Anwendungen, soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde.
17. Sperrung digitaler Leistungen
17.1. Der Dienstleister ist berechtigt, den Zugang zu digitalen Leistungen vorübergehend ganz oder teilweise zu sperren, wenn
der Auftraggeber trotz Fälligkeit und entsprechender Zahlungsaufforderung mit wesentlichen Zahlungsverpflichtungen in Verzug ist,
ein begründeter Verdacht auf eine missbräuchliche oder unberechtigte Nutzung des Zugangs besteht,
der Auftraggeber Zugangsdaten unberechtigt an Dritte weitergibt,
die Nutzung gegen gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verstößt oder
die Sperrung zur Abwehr erheblicher Sicherheitsrisiken erforderlich ist.
17.2. Soweit die Umstände dies zulassen, wird der Auftraggeber vor einer Sperrung informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe.
17.3. Die Sperrung wird aufgehoben, sobald der Grund hierfür entfallen ist.
17.4. Weitergehende Rechte des Dienstleisters, insbesondere das Recht zur außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, bleiben unberührt.
18. Höhere Gewalt
18.1. Keine Partei haftet für Verzögerungen oder die Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen, soweit diese auf Ereignissen beruhen, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen und auch bei Anwendung angemessener Sorgfalt nicht verhindert werden konnten.
Hierzu können insbesondere Naturereignisse, Krieg, behördliche Maßnahmen, erhebliche Störungen der Energie- oder Telekommunikationsversorgung, großflächige Ausfälle technischer Infrastruktur oder vergleichbare Ereignisse gehören.
18.2. Die betroffene Partei informiert die andere Partei über das Ereignis und dessen voraussichtliche Auswirkungen, soweit dies möglich und zumutbar ist.
18.3. Die betroffenen Leistungspflichten ruhen für die Dauer und im Umfang der Beeinträchtigung.
19. Schlussbestimmungen
19.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
19.2. Erfüllungsort für die Leistungen des Dienstleisters ist dessen Geschäftssitz, soweit sich aus der Natur der jeweiligen Leistung nichts anderes ergibt.
19.3. Soweit gesetzlich zulässig, ist für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Dienstleisters Gerichtsstand.
19.4. Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen sollen zu Nachweiszwecken in Textform erfolgen. Individuelle Vereinbarungen der Parteien bleiben hiervon unberührt.
19.5. Rechtserhebliche Erklärungen, für die diese AGB Textform vorsehen, können insbesondere per E-Mail abgegeben werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
19.6. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Anbieterkennzeichnung
Hirsch Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Löwenzahnweg 3b
26939 Ovelgönne
Handelsregister: Amtsgericht Oldenburg
HRB 223297